Wirtschaftsstrafrecht | 03.09.2021
Auszeichnung als TOP-Kanzlei durch FOCUS
Der FOCUS zählt ADICK LINKE auch in 2021 zu Deutschlands TOP-Kanzleien für Wirtschaftsstrafrecht. Daneben wurde Dr. Markus Adick ein weiteres Mal als "TOP-Anwalt" für Strafrecht ausgezeichnet.
Steuerstrafrecht, Unternehmensstrafrecht, Wirtschaftsstrafrecht | 25.08.2021
Lehrauftrag der Universität Mannheim für Dr. Markus Adick
Die Universität Mannheim hat Dr. Markus Adick zum Herbstsemester 2021 einen Lehrauftrag im Wirtschaftsstrafrecht erteilt. Die Vorlesung findet jeweils Mittwochs statt.
Steuerstrafrecht, Wirtschaftsstrafrecht | 18.06.2021
OLG Frankfurt am Main zur Strafbarkeit von Cum/Ex-Geschäften
Das OLG Frankfurt am Main sieht Cum/Ex-Geschäfte nicht nur als Steuerhinterziehung, sondern auch als Betrug an (Beschl. v. 9.3.2021, 2 Ws 132/20). Die Entscheidung ist fachlich stark umstritten. In der NZWiSt haben Markus Adick und Leonie Linke die Entscheidung kommentiert.
Allgemein | 13.04.2021
Auszeichnung im JUVE Handbuch Steuern 2021
Das JUVE Handbuch Steuern 2021 ist erschienen und zählt ADICK LINKE zu den bundesweit empfohlenen Kanzleien für Steuerstrafrecht.
Allgemein | 15.01.2021
Legal500 zählt ADICK LINKE als Führende Kanzlei im Wirtschaftsstrafrecht aus
Der internationale Branchendienst Legal500 hat ADICK LINKE als Führende Kanzlei für Wirtschaftsstrafrecht 2021 ausgezeichnet. Unter anderem heißt es: "Die Praxis besticht durch herausragende Kompetenz und große Teamfähigkeit. Dies kommt ihr insbesondere bei Sockelverteidigungen und großen und größten Verfahren zugute."
Allgemein | 13.12.2020
Auszeichnung durch das Deutsche Institut für Rechtsabteilungen und Unternehmensjuristen
www.kanzleimonitor.de
Das Deutsche Institut für Rechtsabteilungen und Unternehmensjuristen (diruj) zeichnet Dr. Markus Adick in seiner Studie „kanzleimonitor.de 2020 – 2021“ als führenden Anwalt für Strafrecht aus. Syndici aus 603 Unternehmen in Deutschland wurden im Rahmen der jährlichen Erhebung befragt.
Allgemein | 02.12.2020
Gesetzesinitiative zur Bekämpfung organisierter Steuerhinterziehung
NRW hat eine Gesetzesinitiative zur Verfolgung organisierter Steuerhinterziehung in den Bundesrat eingebracht (Drucks. 638/20). Künftig soll eine bandenmäßige Steuerhinterziehung auch bei Ertragsteuern möglich sein. Anlass sind wieder einmal die viel diskutierten Cum/Ex-Verfahren. Und andere steuerliche Gestaltungen (Offshore-Gestaltungen, Verlagerungen in das Ausland etc.), die durch"professionelle Marktteilnehmerinnen (...) wie internationale Investmentbanken" durchgeführt werden. Auch in diesen Fällen sollen Haftstrafen bis zu 10 Jahren verhängt und die Telekommunikation überwacht werden können. Ob dies erforderlich ist, wird man bezweifeln dürfen. Bereits aktuell droht auch bei Hinterziehung von Ertragsteuern Kriminalstrafe von bis zu 10 Jahren. Denn jede Steuerhinterziehung ist i.d.R. ein besonders schwerer Fall, wenn mehr als 50.000 € verkürzt werden. Also geht es wohl nicht zuletzt darum, nochmals Härte gegenüber steuerunehrlichem Verhalten in der Wirtschaft zu dokumentieren.
Steuerstrafrecht, Unternehmensstrafrecht | 30.10.2020
JUVE Ranking 2020/2021
Das JUVE Handbuch Wirtschaftskanzleien 2020/2021 nennt ADICK LINKE als führende Kanzlei für Individual- und Unternehmensverteidigung im Steuerstrafrecht.
Unternehmensstrafrecht, Wirtschaftsstrafrecht | 15.09.2020
Vortrag im Rahmen des European Tax & Legal Forum
Am 26. und 27. November 2020 findet das European Tax & Legal Forum statt. Das zentrale Thema der Jahreskonferenz sind die Folgewirkungen der globalen Wirtschaftskrise einschließlich der Handlungsoptionen in der Rechts- und Steuerpraxis. Dr. Markus Adick spricht gemeinsam mit Dr. Patrick Teubner und Dr. Hanno Durth zu aktuellen Fragen der strafrechtlichen Sanktionierung von Unternehmen.
Steuerstrafrecht, Unternehmensstrafrecht, Wirtschaftsstrafrecht | 14.09.2020
Vortrag von Dr. Markus Adick zu internen Ermittlungen
Am 18. und 19.09.2020 findet das 32. StPO-Nordseetreffen des Deutsche Strafverteidiger e.V. statt. Das diesjährige Thema lautet "Eigene Ermittlungen der Verteidigung". Dr. Markus Adick trägt zum Thema "Eigene Ermittlungen im Rahmen interner Erhebungen und bei der Verteidigung juristischer Personen - Die Verteidigung als Nachteil?" vor. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den aktuellen Entwicklungen zur Einführung eines Unternehmensstrafrechts.
Steuerstrafrecht, Unternehmensstrafrecht | 21.08.2020
Neue EuGH-Vorlage im Umsatzsteuerstrafrecht
Das FG Berlin-Brandenburg hat dem EuGH die Frage vorgelegt, ob der Vorsteuerabzug auch dann zu versagen ist, wenn der Steuerpflichtige von einer Hinterziehung von Umsatzsteuer auf einer früheren Handelsstufe wissen musste, er sich aber daran nicht beteiligt und die Steuerhinterziehung auch nicht fördert. Das FG vertritt eine für den Steuerpflichtigen günstige Auffassung und legt den Begriff der betrügerischen "Lieferkette" restriktiv aus. Es bleibt spannend, wie der EuGH diese sehr praxisrelevante Frage beantwortet (Az.: C-108/20).
Steuerstrafrecht, Unternehmensstrafrecht | 30.07.2020
Vortrag von Markus Adick im Lehrgang VAT-Expert
Vom 20. bis zum 22.10.2020 findet der Lehrgang VAT-Expert von Handelsblatt und Tax Academy statt. Markus Adick trägt zu strafrechtlichen Themen vor: Wie kommt es von der Betriebsprüfung zum Strafverfahren? Was nutzt ein Tax-CMS, wenn es darauf ankommt? Was erwartet uns mit dem Unternehmensstrafrecht? Wir freuen uns auf diese und andere spannende Diskussionen.
Steuerstrafrecht | 15.07.2020
FG Hessen sieht cum/cum-Geschäfte als Gestaltungsmissbrauch an
Das FG Hessen hat die Gründe seines Urteils vom 28.01.2020 (4 K 890/17) veröffentlicht. Auch früher branchenübliche cum/cum-Geschäfte werden in weitem Umfang als Missbrauch steuerlicher Gestaltungsmöglichkeiten angesehen. Die Entscheidung bestärkt die Finanzverwaltung darin, steuerlich motivierte Wertpapiergeschäfte besonders kritisch zu prüfen. Zwar hat das Finanzgericht Hessen die Revision zum Bundesfinanzhof zugelassen, weil die Sache grundsätzliche Bedeutung hat. Allerdings sollten insbesondere Banken und Berater im Finanzmarkt sich darauf einstellen, dass zuvor branchenübliche steuermotivierte Geschäfte von den Finanzbehörden aufgegriffen werden könnten. Zugleich ist zu betonen, dass ein steuerlicher Gestaltungsmissbrauch für sich gesehen keinen Verdacht einer Steuerhinterziehung begründet. Trotzdem kann das Risiko strafrechtlicher Ermittlungen im Einzelfall hoch sein. Auch auf dieses Szenario sollten sich möglicherweise betroffene Akteure professionell vorbereiten.
Steuerstrafrecht, Wirtschaftsstrafrecht | 29.06.2020
Deutschlands beste Anwälte 2020 – wir sind dabei!
Das Handelsblatt und der US-Branchendienst BestLawyers zählen Dr. Markus Adick auch in 2020 zu Deutschlands besten Wirtschaftsanwälten. Er wurde für seine Arbeit im Steuerrecht und im Wirtschaftsstrafrecht ausgezeichnet.
Unternehmensstrafrecht | 16.06.2020
Neuer Entwurf des BMJV für ein Unternehmensstrafrecht
Der aktualisierte Gesetzesentwurf des BMJV für ein Gesetz zur Stärkung der Integrität in der Wirtschaft liegt nunmehr vor. Der Entwurf verfolgt das Ziel, die Sanktionierung von Unternehmen auf eine eigenständige gesetzliche Grundlage zu stellen. Durch einen Verfolgungszwang der Staatsanwaltschaften und durch ein schärferes Instrumentarium sollen Straftaten, die aus dem Unternehmen heraus begangen werden, besser verfolgt werden können. Zugleich soll das Gesetz Compliance-Maßnahmen fördern und Anreize dafür bieten, dass Unternehmen mit internen Untersuchungen dazu beitragen, Straftaten aufzuklären.
Steuerstrafrecht | 12.06.2020
Verlängerung der Verjährungsfrist für Steuerhinterziehung
Das BMF plant, die Frist für die absolute Verfolgungsverjährung bei Steuerhinterziehung auf 25 Jahre zu erhöhen. Ferner sind erweiterte Möglichkeiten der Vermögensabschöpfung in Vorbereitung. Zur Begründung verweist der Referentenentwurf des Zweiten Corona–Steuerhilfegesetzes allerdings nicht auf die Auswirkungen der Pandemie, sondern auf – Cum/Ex. Nach Einschätzung des BMF geht es nicht an, dass die über 1.000 Beschuldigten auf Verjährung hoffen. Dies muss Bedenken aufwerfen. Wie hoch soll der staatliche Strafanspruch gegen einen beschuldigten Aktienhändler, Banker oder Berater nach 25 Jahren noch sein? Systematisch ist kaum zu erklären, warum die ansonsten unveränderten Verjährungsregeln nur im Steuerstrafrecht eine so punktuelle Änderung erfahren. Eine kurzerhand erfolgende Änderung der etablierten Rechtslage mit konkretem Bezug auf bereits anhängige Strafverfahren, die in die Verjährung zu rutschen drohen, ist alles andere als ein üblicher Vorgang. Dass sie gleichsam en passant mit Änderungen erfolgt, die in völlig anderem Zusammenhang stehen, macht es nicht besser. Es wirkt, als heilige der Zweck in der aufgeheizten Debatte um Cum/Ex–Verfahren die Mittel.
Steuerstrafrecht | 13.05.2020
BGH zur Steuerbefreiung innergemeinschaftlicher Lieferungen
Mit einem nun veröffentlichten Urteil vom 16.01.2020 hat der BGH entschieden, dass die Steuerbefreiung einer innergemeinschaftlichen Lieferung (§ 6a Abs. 1 UStG) nur dann entfällt, wenn der Lieferant bei der Lieferung die Identität des wahren Erwerbers verschleiert, um diesem zu ermöglichen, im Empfängerstaat die Umsatzsteuer zu hinterziehen. Hierfür kann ein Verstoß gegen den Buch- und Belegnachweis (§§ 17a, 17c UStDV) ausreichend sein.
Steuerstrafrecht, Unternehmensstrafrecht, Wirtschaftsstrafrecht | 24.04.2020
WirtschaftsWoche zählt ADICK LINKE zu den renommiertesten Kanzleien für Wirtschaftsstrafrecht 2020
Die WirtschaftsWoche listet die Kanzlei ADICK LINKE als "Top-Kanzlei für Wirtschaftsstrafrecht 2020". Das Ranking beruht auf einer Umfrage unter Anwälten nach ihren renommiertesten Wettbewerbern.
Steuerstrafrecht | 01.04.2020
BFH entscheidet zur Versagung des Vorsteuerabzugs bei innergemeinschaftlichen Lieferungen
Mit einem interessanten Beschluss vom 03.07.2019 hat der BFH die Voraussetzungen konkretisiert, unter denen Finanzbehörden den Vorsteuerabzug bei innergemeinschaftlichen Lieferungen versagen dürfen. Unsere Analyse der Entscheidung wurde in der ZWH 2/2020, 83 veröffentlicht.